Trump warnt vor Paracetamol in der Schwangerschaft
Was ist passiert?
US-Präsident Donald Trump hat öffentlich schwangere Frauen vor der Einnahme von Paracetamol (in den USA „Tylenol“ oder „Acetaminophen“ genannt) gewarnt. Er behauptet, das Medikament könne bei ungeborenen Kindern Autismus verursachen.
Trumps Warnung
Trump sagte mehrfach: „Nehmen Sie kein Tylenol“. Seine Regierung plant, Ärzte darüber zu informieren, dass Paracetamol mit einem erhöhten Autismus-Risiko in Verbindung stehen könnte.
Was sagen die Experten?
Die Antwort ist eindeutig: Die Wissenschaft widerspricht Trump.
- Mediziner sind sich einig: Es gibt keine wissenschaftlichen Belege für diese Behauptung
- Deutsche und europäische Arzneimittelbehörden sehen das völlig anders als die US-Regierung
- Der Hersteller von Tylenol betont: Wissenschaftliche Daten zeigen keinen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen dem Medikament und Autismus
Was bedeutet das für Schwangere?
- Paracetamol gilt weiterhin als sicheres Schmerzmittel in der Schwangerschaft
- Familien vertrauen seit Generationen auf dieses Medikament
- Die Warnung von Trump basiert nicht auf wissenschaftlichen Beweisen
Warum macht Trump das?
Die US-Regierung hatte angekündigt, etwas gegen steigende Autismus-Zahlen in Amerika zu unternehmen. Nun nennt Trump konkret dieses Medikament als möglichen Grund – jedoch ohne stichhaltige Beweise vorzulegen.
Fazit
Diese Warnung ist wissenschaftlich nicht begründet. Schwangere sollten sich nicht verunsichern lassen und bei Fragen zu Medikamenten ihren Arzt oder ihre Ärztin konsultieren – nicht politische Aussagen als medizinischen Rat verstehen.
Quelle: Die Zeit
Bildquelle: MIH83 bei pixabay
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